Veranstaltungstipp: Weder Trump noch CETA & Co.

Alternativen für fairen Handel und ein soziales und ökologisches Europa

TTIP, CETA, TiSA – Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis warnt vor Gefahren für Umwelt- und Verbraucherschutz, Demokratie und Rechtsstaat durch die aktuelle Handelspolitik. Doch was sind eigentlich die Alternativen zu einer Politik, die Konzerne durch eine Paralleljustiz stärkt? Welche Politik brauchen wir in Deutschland und Europa, um einen sozialen und ökologischen Wandel herbeizuführen und rechtspopulistischen Kräften den Boden zu entziehen? Und wie könnten Handelsabkommen aussehen, bei denen Umwelt- und Arbeitnehmerstandards mehr als nur eine Randnotiz sind?

Am Mittwoch den 12. April wird der stellvertretende Bundesvorsitzende des BUND, Ernst-Christoph Stolper, auf Einladung der „Volksinitiative SH stoppt CETA“ in Kiel über die Folgen des Handelsabkommens und mögliche Alternativen für fairen Handel und ein soziales und ökologisches Europa referieren. Ernst-Christoph Stolper hat u.a. die selbstorganisierte europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA sowie die Demonstrationen „Stop TTIP & CETA“ am 10. Oktober 2015 und am 17. September 2016 mitverantwortet. Er ist Mitglied des Koordinierungskreises von ttip-unfairhandelbar sowie des Arbeitsausschusses des Bündnisses „Stop TTIP & CETA – Für einen gerechten Welthandel“. Veranstalter des Vortrags mit anschließender Diskussion ist das Bündnis der Volksinitiative SH stoppt CETA.

Ernst-Christoph Stolper ist ein Experte auf dem Gebiet der internationalen Handels- und Umweltpolitik. In seinem Vortrag wird er darüber informieren, warum unfaire Handelsabkommen keine angemessene Antwort auf Trump sein können und wie eine faire Handelspolitik aussehen kann.

Der Vortrag findet am 12. April um 19 Uhr im Kulturzentrum Pumpe (Haßstr. 22, Kiel) im Raum „Galerie“ statt. Der Eintritt ist frei. Veranstalter ist das Bündnis der Volksinitiative SH stoppt CETA